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Musik


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Green Day:


Green Day sammelten 2005 für ihr Album American Idiot alle internationalen Musikpreise ein; allein in Deutschland verkauften sie inzwischen rund 500.000 Exemplare. Dabei ist ihre Geschichte eine simple Story:

3 Schulfreunde wachsen in kalifornischen Arbeitersiedlungen auf und gründen eine Band – und verkaufen in der Folge mehr als fünfzig Millionen Alben. Ganz so simpel war es dann aber doch nicht. Inspiriert von britischen Punk-Vorbildern wie den Sex Pistols und amerikanischen Kultbands wie den Dead Kennedys mussten die drei Schlüsselkinder aus Nordkalifornien, die 1989 die Gruppe Green Day gründeten, hart kämpfen, um sich in einer Welt durchzusetzen, die vom seichten Rock und Pop des amerikanischen Mainstream dominiert wurde. Doch sie gingen unentwegt und unablässig auf Tournee und arbeiteten sich in fünfzehn Jahren zäh und zielstrebig ganz nach oben. Mittlerweile gilt Green Day längst als erfolgreichste Punkrockgruppe der Welt. Dennoch ist dies die allererste Biografie des Trios überhaupt. Der Journalist Ben Myers, selbst Punk der Green-Day-Generation, hatte über die Jahre mehrfach Gelegenheit, die Gruppe zu interviewen. Mit ebenso viel Sachkenntnis wie Enthusiasmus zeichnet er den spektakulären Aufstieg von Green Day nach. Er erzählt, wie die lebendige Punkszene der Bay Area rund um San Francisco die drei jungen Musiker vor dem Abrutschen auf die schiefe Bahn bewahrte und wie sie schliesslich zu Stars wurden. Mit ihrem jüngsten Album, American Idiot, lieferten sie 2004 einen internationalen Bestseller ab, der auch in Deutschland zu den Dauerbrennern gehört und zugleich ein kraftvolles politisches Statement ist. American Idiot ist ein gesellschaftskritisches Konzeptalbum, mit dem sich Green Day endgültig von Spasspunks zu aufmerksamen Beobachtern der gesellschaftlichen Zustände mauserten, wobei sie aber selbst beim kritischen Blick auf die amerikanische Gesellschaft nicht ihren Humor verlieren.


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Sum 41:


1996 beschließen die beiden High School-Schüler Deryck "Bizzy D" Whibley (Gesang, Gitarre) und Steve "Stevo32" Jocz (Schlagzeug) aus Langeweile, eine Band zu gründen. Da es genau 41 Tage dauert, bis sie eine komplette Band zusammengestellt bekommen, nennen sie sich Sum 41. Im Laufe der Zeit stoßen noch Dave "Brownsound" Baksh (Gitarre, Gesang) und als letzter Cone McCaslin (Bass) dazu.

Die ersten Lieder sind noch sehr am Fun-Punk orientiert und handeln dementsprechend von Mädchen, Alkohol und Partys. Das Publikum bei den ersten Auftritten ist aber begeistert und nach bereits zwei Auftritten im Rahmen der Vans Warped Tour werden die ersten Major Labels hellhörig und die Band landet schließlich bei Mercury, wo sie auch sofort das erste Album Half Hour of Power veröffentlicht, welches sich in den USA und Kanada sehr gut verkauft. Der weltweite Durchbruch gelingt der Band dann mit dem zweiten Album All Killer, No Filler, wobei sich der Musikstil der Band schon leicht vom Funpunk in Richtung Metal bewegt. Auf dem dritten Album Does This Look Infected? klingen die Lieder schon sehr erwachsen und enthalten zahlreiche Metalreferenzen (beispielsweise auch ein Lied mit Iggy Pop), der Punk dominiert aber noch klar. Nachdem es mit den ersten beiden Alben stetig bergauf ging, folgte mit diesem Album der erste (und bisher einzige) kommerzielle Einbruch.



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Blink182:


Fast drei Jahre - und das ist im Musikbiz eine lange Zeit. Solange haben sich Tom Delonge (Gitarre, Gesang), Mark Hoppus (Bass, Gesang) und Travis Barker (Drums) Zeit genommen, um all das zu machen, worauf sie Lust haben. Und nebenbei bei der vermutlich erfolgreichsten Punkrock-Band der Welt ein neues Album zu basteln - Blink 182.

Drei Skaterboys mit Hang zu skurilen Tättowierungen rocken amtlich, haben Spaß dabei und sind damit noch immens erfolgreich. Angefangen hat alles in der Südkalifornischen Provinz anno 1993. Proben (na ja), spielen (reichlich), feiern (unbedingt) - raus kommt eine EP, die erst mal - extrem retro-style - nur als Tape kursiert. Die Dreifaltigkeit des Erfolges (proben, spielen & feiern, siehe oben) zahlt sich aus - drei Alben, einem Rechtsstreit (in Irland gibt es bereits eine Band namens Blink) und diverse Touren später (unter anderem mit Pennywise und NOFX) wird MCA auf Blink 182 aufmerksam und nimmt sie unter Vertrag. Und die Zeit ist tatsächlich reif: das Album "Enema of the state" den Überraschungserfolg des Jahres 1999. Ihr letztes Album "Take off your pants and jacket" (2001) steigt nonchalant von nix auf Platz Eins der deutschen Albumcharts, weltweit regnet es Gold- und Platin-Trophäen. Umjubelte Konzerte, spaßige Videos und diverse Awards - und dann erst mal Auszeit. Es gibt viele Stories und noch mehr Gerüchte über das, was die drei Blink-Jungs treiben, getrieben haben oder sich anstellen zu treiben.


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Ska-p:


Anfang des neuen Millenniums breitet sich in Deutschland langsam aber sicher ein Virus aus. Aus Spanien dringt dieser in hiesige Gefilde vor. Der Name: Ska-P. Die Band von der iberischen Halbinsel hat dabei das Kunststück geschafft, sich ohne große Promotion, nur aufgrund ihrer explosiven Live-Power in die Herzen und Köpfe (nicht nur) der Deutschen zu spielen.
1994 ist die Geburtsstunde von Ska-P. Damals besteht das Line-Up aus Gitarrist und Sänger Pulpul, Toni Escobar (Gitarre), Bassist Julio dem Keyboarder Kogote und Schlagzeuger Pako. Die Keimzelle liegt im Arbeiterviertel Vallekas der spanischen Hauptstadt Madrid, das seit der Herrschaft des spanischen Diktators Franco seinen Ruf als Widerstandsnest weg hat. In der Tradition des 'Dagegen' sehen sich auch Ska-P, denn obwohl ihre Musik und Rhythmen zu unkontrolliertem Abhotten animieren, sind ihre Texte und die Botschaft, die sie damit transportieren wollen, alles andere als 08/15-Spaßigkeiten.

Ska-P haben jedoch auch 2004 noch lange nicht mit Deutschland fertig. Ausverkaufte Säle und Festivalbühnen sprechen, was die Beliebtheit der Band hierzulande betrifft, eine deutliche Sprache. Die Story kann weiter gehen ...

Ska-P hat übrigens nichts mit Ska-Punk zu tun, obwohl die Vermutung nahe liegt. Ska-P ist ein Wort-Spiel, dass sich aus dem Ska und dem spanischen Wort für flüchten, 'escape' zusammen setzt. Flüchten? Wovor eigentlich? Vor der Präsenz der Band? Flucht und Widerstand ist zwecklos!

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Seed:



Berlin, Ende der 1990er Jahre. Dancehall- Reggae, der Sound Jamaikas hatte die Stadt erobert. Die Szene boomte. Mit dem Foundation-Sound Concrete Jungle hatte alles begonnen. Supersonic, Such-A-Sound, Urban Bass, Souljah Sistaz und andere zogen nach. Hamburg war als Dancehall-Hauptstadt abgelöst worden. Rekordjagd in B: Kein Wochenende ohne mindestens drei große Dances. Statt einmal im Jahr kamen nun alle paar Monate jamaikanische Stars. Und sie leuchteten nicht nur von großen Plakaten, sondern traten auch tatsächlich auf. Zur pfingstlichen, an den Karneval der Kulturen gekoppelten Langen Nacht der Soundsystems pilgerten Tausende, um im Bass zu baden. Was zum kompletten Glück fehlte, waren Sänger, waren Bands, die in der Lage waren, Dancehall live zu spielen. Das Dilemma sollte von einer Band beendet werden, die sich eigentlich nur so zum Spaß zusammengefunden hatte: Seeed.

Pierre Baigorry aka Enuff spielte schon seit Teenagertagen in diversen Berliner P-funkbands. CPS, eine Kreuzberger HipHop- Halb - Legende, war das letzte Projekt in einer langen Reihe von high hopes und Bauchlandungen. Eigentlich wollte er, genervt von ständiger Pleitegeierei, die "Profi"-Musikkarriere an den Nagel hängen. Der Berliner Karneval der Kulturen, 1998 längst ein Massenspektakel für Hunderttausende, provozierte dann allerdings eine brillante Idee: eine Band wie sie es in Berlin noch nie gegeben hatte, ein mobiles Reggae-Einsatzkommando, kreiert nach dem Vorbild der großen Marching Bands aus New Orleans! Ein Haufen Drums, Horns, 3 Sänger und mehr sollten sich zusammenfinden, um an jedem beliebigen Ort spielen zu können. Diese Band sollte aber eben nicht New Orleans Second-Line-Zeug spielen sondern Reggae und Dancehall.. Hinter der Band würde ein mit Technik und Lautsprechern beladener Soundlaster fahren, ein mobiles Studio, betreut von einem Live-Remixer, der in real time Dub-Mixe der Marching Band anfertigt. Eine fantastische und bestechend größenwahnsinnige Idee und, so Pierre, "natürlich ein tierisch krasses Projekt, von dem irgendwie klar war, dass es nie dazu kommen würde." Aber die Beteiligten hatten ohnehin keine weitergehenden Ambitionen mit dieser Band. Das Ganze war als ein Spaßprojekt angelegt, ohne jeden verpflichtenden Druck, ohne Gedanken an Aufnahmen und Platten. Die Band sollte einfach all die Musiker zusammenbringen, die immer schon mal zusammen spielen wollten. Dieses Kongglomerat bildete die Ursuppe für den Seeedschen Urknall.

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Melancholy". Das Wort bedeutet für die meisten Schwermut. Für manche ist es aber auch einfach ein Skateboard-Trick ... Und was würde näher liegen, als einer Ska-Punk-Band mit riesigem Spaßfaktor einen Skaternamen zu geben?

Richtig etablieren kann man sich in der internationalen Punkszene aber nur dann, wenn man seine Texte auf englisch schreibt.
Das verstehen auch Millencolin und es zeigt Wirkung: Sie bekommen gleich mit ihrem zweiten Demotape einen Vertrag beim schwedischen Indie-Label Burning Heart und sind damit in besten Händen und gleichzeitig Pioniere - steht das heute weltweit bekannte und respektierte Punklabel doch 1993 ganz am Anfang. Nach einem Rechtsstreit wegen des Titels "Tiny Tunes" und des Layouts des ersten Albums (das den "Loony Toons" nachempfunden ist, deren Rechte bei Warner liegen - 1996 wird das Album in "Same Old Tunes" umbenannt und erhält ein neues Artwork), gefolgt von einem harten Tourjahr, schaffen sie 1995 mit "Life On A Plate" in den Durchbruch. Die Platte steigt auf Platz vier in die schwedischen Charts ein.

Der heimische Erfolg und eine Tour mit Pennywise machen Brett Gurewitz - Bad Religion Mitglied und Chef des Labels Epitaph - auf Millencolin aufmerksam. So kommt es, dass über sein Label 1996 "Life On A Plate" auch in Amerika veröffentlicht wird. Es folgen Touren durch Amerika, Australien und Japan, die Band spielt auch auf vielen großen europäischen Festivals, zum Beispiel in Roskilde

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Als Anfang der 90er Punk sein großes Revival erlebte, starrte die ganze Welt auf Green Day und Offspring, die damals jeweils mehr als 10 Millionen ihrer Alben verkauften. Doch da gab es eine Band, die sich vollkommen allen Vermarktungstechniken widersetzte, die keine Videos drehte, sich gegen Airplay im Radio zur Wehr setzte und kaum Interviews gab: NoFX.
Begonnen haben die Mannen um Fat Mike aber schon viel früher. 1983 beschließen zwei Punks an der Fairfax High School eine eigene Band zu gründen, laden Freunde und Bekannte zum Spielen ein und nach mehreren Wechseln in der Besetzung bleiben schließlich Erik Sandin (Drums), Eric Melvin (Guitar) und Fat Mike (Bass) übrig. Der Sänger und ein zweiter Gitarrist wechseln weiterhin häufig. Der Name entstand in Anlehnung an eine andere Punkband namens Negative FX. NoFX steht einerseits für "No Effects", andererseits aber auch für "NO Fucking straightXedge".
1984 nehmen sie ihr erstes Demotape auf, im Jahr darauf touren sie und spielen für $50 in Garagen. 1985 nehmen sie bei Mystic Records ihre ersten Singles und EPs auf, kommen mit dem Label aber nicht klar, weshalb Fat Mike sein eigenes gründet: Fat Wreck Chords. Außerdem wechseln sie von Mystic Records zum Bad Religion eigenen Label Epitaph. Ab 1986 mutiert Fat Mike zum Fulltime-Sänger, 1989 kommt schließlich noch El Hefe an der zweiten Gitarre hinzu, außerdem spielt er Trompete. In dieser Besetzung haben sie bis heute weitergemacht

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Sizzla Kalonji gehört der Rastafari-Religion an. Genauer gesagt vertritt er die Bobo Ashanti-Absplitterung. Dieser Teil der gottesfürchtigen Rasta-Gemeinde zentriert sich besonders auf die Rückführung der afrikanischen Völker und steht zudem gegen alle Formen der Unterdrückung durch das babylonische System des Kapitalismus. So wundert es kaum, dass sich der jamaikanische Dancehall-Barde im Gegensatz zu einem Bounty Killer auch in seinen Songs betont sozialkritisch und religiös gibt.
Als Spielwiese dient ihm dabei das "Roots And Culture"-Subgenre des Reggaes. Freundlich aber bestimmt setzt sich Sizzla in seinen Stücken gegen die Unterdrückung seiner afrikanischen Brüder zur Wehr und versucht so die Ghetto-Jugend auf den rechten Weg Jahs (Gott) zu geleiten. Zudem zollt er dem weiblichen Geschöpf wesentlich deutlicher Respekt als manch einer machomäßigen Kollegen. Seit 1995 droppt er nun schon Alben im Jahreszyklus und kann mittlerweile auch in europäischen Gefilden auf eine stattliche Fanschar zählen.
Sizzla erblickt am 17.4.1976 als Miguel Collins im Kingstoner Ghetto Augus Town das Licht der Welt. Schon früh interessiert er sich für Musik von Buju Banton und Shabba Ranks. Seine ersten gesanglichen Meriten erntet er beim Caveman-Soundsystem, als er mit Bobby "Digital" Dixon diverse Singles aufnimmt und mit Luciano durch die Lande tourt. Später entdeckt ihn der bekannte Saxophonist Dean Fraser, und macht Sizzla mit der Xterminator-Produktionscrew um Kopf Phillip "Fatis" Burrell bekannt. 1995 erscheint dann sein Debut "Burning Up". Danach wechselt Sizzla zu Greensleeves Records, wo er neben einiger Reggae-Award-Nominierungen im Jahre 2002 mit "Ghetto Revolution" sein fünftes Album auf den Markt wirft.


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Durch den Einfluss der Fugees hat sich die Richtung des Hip Hop Movements wesentlich verändert. Schon bevor sie ihren ersten Plattenvertrag unterschreiben, produzieren sie unter dem Namen "Tranzlator Crew" Songs, die ernst und doch wieder funky sind. 1993 erscheint ihr erstes Album "Blunted On Reality". Und der Style der Fugees ist bislang in der Hip Hop Bewegung nicht bekannt: Ein Mix aus politischem Rap, smoothen Hip Hop, R'n'B, und Reggae lässt die Heads rund um den Globus aufhorchen.
Schuld daran sind, der am 17. Oktober 1972 in Haiti geborene Wyclef Jean, der zu seinen Raps die Gitarre in die Hand nimmt und singt. Lauryn Hill, geboren am 25.Mai 1975 in South Orange, deren Stimme neben perfekten Reimen auch wahnsinnig ausdrucksstarke, soulige Klänge erzeugt. Zu guter Letzt Prakazrel Michel, kurz Pras, Cousin von Wyclef (19. Oktober 1972), der mit seinem lyrischen Talent die Truppe ergänzt.
Der Name "Fugees" steht in Verbindung mit der Botschaft ihrer Musik; weil wir alle auf irgendeine Art und Weise Flüchtlinge sind und in der Musik Zuflucht finden sollen. Einer kann sich mit den Texten identifizieren, während ein Anderer einfach die Musik anhört, um dabei - wenn auch nur für einen Moment - vergessen zu können.


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Mitte der 80er Jahre besucht Bryan Holland, Spitzname Dexter, die Pacifica Highschool in Garden Grove in Kalifornien. Sein festes Ziel ist, Arzt zu werden. Auch der Sport zählt zu seinen Leidenschaften, nicht umsonst ist Holland Mitglied im Leichtathletikteam der Pacifica High. Dort steht auch Greg Kriesel unter Vertrag, dessen Vater, Investmentbanker, eine Karriere als Jurist für ihn vorsieht. Durch Dexter kommt Greg K zum Punk, denn eigentlich interessiert ihn Musik nicht so besonders. So lernt er Hollands Lieblingsbands T.S.O.L. und The Adolescents kennen.
Beide gründen 1984 mit zwei anderen Läufern des Teams ihre erste Band Manic Subsidal. Instrumente besitzt keiner, geschweige denn Ahnung vom Spielen. Nach einer Weile läuft die Sache runder und Gigs finden in Kriesels Haus statt. Im Frühjahr beginnt Holland ein Studium in Molekularbiologie an der University of Southern California und Kriesel studiert Jura an der Long Beach State University. Mittlerweile hat Holland eine Reihe von Songs geschrieben und die Band plant, in ein billiges Studio zu gehen. Dummer Weise springt ein Gitarrist vorher ab, aber mit Kevin Wassermann ist schnell Ersatz zur Stelle. Der ist zu diesem Zeitpunkt bereits 21 Jahre alt und für die noch jüngeren Bandkumpels der Garant für die Alk-Logistik. Der vierte im Bunde, Ron Welty, wird Holland durch seine Stiefschwester vorgestellt. Der sechzehnjährige Welty bettelt um die Stelle als Banddrummer, die er letztendlich auch bekommt.
1987 bringen The Offspring in Eigenregie eine 7inch Single in einer Auflage von 1000 Exemplaren heraus, auf der sie fast zweieinhalb Jahre lang sitzen bleiben. Zwei Jahre später ergattert die Band einen Deal mit dem Punklabel "Nemesis". Der Produzent Thom Wilson nimmt mit ihnen die 7inch Single "Baghdad" und das selbstbetitelte Debutalbum auf.
Mit dem Erfolg wachsen die Begehrlichkeiten bei den Majors und das Buhlen um The Offspring nimmt seinen Lauf, aus dem Sony Music Tochter Columbia Records als Sieger hervorgeht. Der Wechsel wird von den Credibility-bewussten Labelmates, von denen sich Pennywise besonders hervortun, harsch kritisiert. Punk gehört ihrer Meinung nach zum Underground. The Offspring lassen sich davon nicht beirren und vollziehen den Wechsel. Mittlerweile hat die Band den Status der kommerziell erfolgreichsten Punkkombo untermauert.


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Eigentlich will Joshua "Josh" Homme seinen Schulabschluss nachholen, als er 1995 bei Kyuss die Klampfe niederlegt. Er kommt aber nicht von der Bühne weg und spielt aushilfsweise bei den befreundeten Bands Screaming Trees, Earthlings? und Soundgarden. Außerdem konzentriert er sich auf seine Experimentalreihe "Desert Sessions", einer Aufnahmeserie im Mojave Desert Studio mit befreundeten Musikern von Monster Magnet, Soundgarden, Fu Manchu und weiteren Freunden. 1996 bringt Homme unter dem Projektnamen "Gamma Ray" eine 2-Track-EP bei Frank Koziks Man's Ruin Records heraus. Der Name Gamma Ray ist aber schon vergeben, so dass er sich etwas neues einfallen lassen muss. Queens Of The Stone Age geht gerüchteweise auf die Aufnahmesessions zum Kyuss-Album "Blues For The Red Sun" zurück, als Produzent Chris Goss (Masters Of Reality) entzückt verlauten lässt: "Oh Mann, ihr Typen klingt echt wie die Königinnen der Steinzeit!".
1997 rekrutiert Josh die Ex-Kyuss-Legionäre Alfredo Hernandez (Drums) und Nick Oliveri (Bass/Gesang), um wieder fett ins Business einzusteigen. Oliveri rockte sich zwischenzeitlich bei den Dwarves den Bart ab. Ebenfalls mit an Bord ist Gitarrero David Catching von den Earthlings?. Zusammen ziehen sie sich in die kalifornische Palm Desert zurück, um einen neuen Sound abseits eines bloßen Kyuss-Remakes zu kreieren. Aus dem Bauch heraus entsteht ein schwerer und zäher Rock, gepaart mit ausgetüftelten Gitarrenriffs, minimalistischen Drumpatterns und hypnotisch geloopten Arrangements. Ein Monster psychedelischer Musik, welches Josh später als "Robot-Rock" und Oliveri als "Kokain-Pop" bezeichnet.
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1996 ist das Jahr der Trauer: die Ramones lösen sich auf. Die Band, eine Legende. Vier Typen, Jeans, Lederjacken, Topffrisur. Rock'n'Roll. Punk. Hits. Angesichts dessen ist die traurige Tatsache, dass die Vier niemals mit einem Song den großen Chartserfolg einfuhren, von dem einige Mitglieder heimlich träumten, beinahe tragisch. Gut, "Sheena Is A Punk Rocker" knackte einst die Top 40 in England, aber damit lässt sich auf Dauer eben auch kein Eigenheim finanzieren.
Wenngleich solch bürgerliche Vorstellungen den New Yorker Jungs sicher fremd war, zumindest als sie Anfang 1974 gemeinsam die Ramones gründen. Im Stadtteil Queens verbringen Jeffrey Hyman (Joey), John Cummings (Johnny) und Douglas Colvin (Dee Dee) ihre Jugend mit Kiffen, Rumlungern und jeder Menge Platten (Stooges, New York Dolls, Beatles, 60s Surfsound). Ihr Hass gilt bald den angesagten Glamrock- und Prog Rock-Bands, die mit Acht-Minuten-Gitarrensoli und Eunuchengesang den Nerv der Zeit treffen. Das muss doch auch anders gehen.
Zusammen mit Tom Erdelyi (Tommy), der später als ihr Manager fungiert, setzen die drei Teenager die Idee einer Band um, die auf sämtliche Konventionen einen großen Haufen macht und stattdessen einfachste Zwei-Minuten-Songs zur Kunstform stilisiert. "1-2-3-4": Während ihrer gesamten Karriere gehört das kurze Einzählen vor jedem Song essentiell zur Performance. Nebenbei sehen es die Ramones nicht als ihre Bestimmung an, kryptische Weisheiten unters Volk zu streuen, sondern erzählen in ihren Liedern vom (zumeist dreckigen) Alltag, der sie im Moloch New York umgibt. Der Filmemacher Jim Jarmusch ("Dead Man") pries die lyrischen Verdienste der Band einmal folgendermaßen: "Keine Band vor den Ramones traute sich, Texte für eine Jugend zu schreiben, deren Alltag sich maßgeblich um White Castle Burger-Läden und B-Movies drehte."

Ihr Heavy Metal-Bubblegum Pop findet im CBGB's, Kultspielstätte späterer New Yorker Berühmtheiten (Talking Heads, Blondie, Television), schnell Anklang. Die Band überredet den Besitzer gleich zu Anfang, in dem Laden als Residents aufspielen zu dürfen, was ihm nach und nach ein größeres Publikum bescherte.

In vielerlei Hinsicht ist die Geschichte der Ramones die große Geschichte von Sex, Drugs & Rock'n'Roll. Im Interview-Roman und US Punk-Referenzwerk "Please Kill Me" von Legs McNeil und Gillian McCain ist einiges über die turbulente Anfangszeit der Band zu lesen, bis hin zu Anekdoten, wie die von Dee Dee Ramone, der mit zarten 15 Lenzen im Central Park zu seinem ersten Dope kommt. Später sollte bei ihm leider auch Heroin ins Spiel kommen.

Nach zahlreichen, stürmischen Auftritten gelangen die Ramones Ende 1975 als erste New Yorker Punkband an einen Plattenvertrag. "Gabba Gabba Hey" - "Hey Ho, Let's Go". Das Debüt klettert kurz darauf bis auf Platz 111 der amerikanischen Charts, nicht gerade ein umwerfender Erfolg, aber der Grundstein ist gelegt. Ende 1976 erscheint der Zweitling "Leave Home". Der Titel sollte in den folgenden zwanzig Jahren symptomatisch für die Ramones sein. Es gab und gibt wohl keine andere Band, die so oft und so regelmäßig auf Reisen geht, wie diese Jungs. In den 22 Jahren ihrer Karriere zählt man stolze 2262 Shows.

Die Instrumentenverteilung ist nur anfangs ein Problem: Joey, der zunächst an den Drums sitzt, wechselt bald ans Mikro, dafür setzt sich Manager Tommy an die Schießbude. Johnny fungiert als Gitarrist, Dee Dee als Basser. Im Frühjahr 1977, kurz nach Veröffentlichung des dritten Albums "Rocket To Russia", verlässt Tommy die Band und macht den Weg frei für Marc Bee von Richard Hells Voivods, der sich flugs in Marky Ramone umbenennt und an den Drums Platz nimmt. Mit "Road To Ruin" schaffen es die Ramones 1978 erstmals, eine Albumlänge von dreißig Minuten zu übertreffen. Die Besetzung mit Joey, Dee Dee, Johnny und Marky hält sich bis 1990. Kurz nach "Brain Drain" (inklusive "Pet Sematary") verlässt Dee Dee die Band, um als Dee Dee King eine Rap-Karriere zu starten, die jedoch heftig floppt. Ersatz ist Drummer Christopher John Ward aka CJ Ramone.

Bis 1996 sind die Vier noch aktiv, dann werfen sie nach insgesamt zweiundzwanzig Jahren Karriere das Handtuch. Dies tut ihrer Popularität jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil. Die Zahl der Leute, die die Ramones gerne einmal live bestaunen würden, steigt seither unablässig an. Mit der erfolgreichen Alternative Rock-Bewegung Anfang der 90er, die prominente Fürsprecher wie Chris Cornell, Eddie Vedder, aber auch Heavy Metal-Größen wie Motörhead-Lemmy von den New Yorkern schwärmen lässt, kommt allmählich auch der Begriff Kultband ins Spiel. Auch die Neo-Punk-Bewegung mit Bands wie Green Day und Offspring verdankt den Ramones den richtigen Groove.

Doch noch ehe sich Reuniongerüchte verdichten können, erliegt Sänger Joey im April 2001 in einem New Yorker Krankenhaus 49-jährig einem Krebsleiden. Produzent Daniel Rey, mit dem Joey seit 1995 an Solomaterial arbeitete, bringt im Februar 2002 unter dem Titel "Don't Worry About Me" das Vermächtnis von Joey Ramone in die Plattenläden. Im Spätsommer 2004 stirbt mit Gitarrist Johnny bereits der dritte Original-Ramone. Der 1990 ausgestiegene Dee Dee wurde bereits Mitte 2002 nach einer Überdosis Heroin tot in seinem Haus in L.A. aufgefunden.

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